Interview mit Angelita Montoya

Mit neun Jahren steht sie zum ersten mal auf der Bühne, mit 14 singt sie in der Videoserie „El Ángel“ von Ricardo Pachón.

 

Angelita Montoya wurde 1971 in die Dynastie der Montoya in Triana geboren. Ihr Vater ist der Bailaor Juan Montoya, ihre Mutter die Cantaora Antonia „La Negra“, ihre große Schwester niemand geringerer als der weibliche Teil des mythischen Gesangsduos „Lole y Manuel“, ihre Tante die Tänzerin Carmen Montoya und ihre Cousine Carmelilla Montoya, Tänzerin und Sängerin. Mit neun Jahren steht sie zum ersten mal auf der Bühne, mit 14 singt sie in der Videoserie „El Ángel“ von Ricardo Pachón, mit 18 Jahren übersiedelt sie nach Barcelona und singt für Manuela Carrasco und El Farruco.

Später dann bereist sie mit „La Familia Montoya“ die ganze Welt. Ihre unvergleichliche Stimme hat sie von ihrer Mutter „La Negra“, Matriarchin des Clans, die ihre Musikalität an ihre Töchter weiter gegeben hat und auch die Flamencura, die die Frauen der Montoya kennzeichnet. Mit „Versos Olvidados“, ihrer neuen CD ist Angelita Montoya ein großer Wurf gelungen. Nicht nur musikalisch, sondern auch gesellschaftspolitisch macht sie auf die Dichterinnen der 27er Generation aufmerksam: Künstlerinnen, die, wie so oft in der Kunstgeschichte nicht existieren, vergessen sind. Concha Méndez, Carolina Valencia, Zenobia Camprubi und noch viele mehr, mutige, begabte, liberale Frauen, die in der Literaturgeschichte nicht vorkommen, auf manchen der berühmten Fotografien sind sie wohl zu sehen, neben Federico García Lorca und Juan Ramón Jiménez, aber ohne Namen. Bei ihrem großartigen Auftritt anlässlich des Festivals in Hamburg hatte Angelita Montoya Zeit für ein kurzes Gespräch.

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der Printausgabe der ANDA 135.